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Ja gucke mal schau!
Da habe ich doch gerade ein Fläschchen Wein zu Weihnachten geschenkt bekommen. Schön, schön…so viel wie ich hier zu trinken geschenkt bekomme, kann ich gar nicht saufen! Obwohl…doch schon..deswegen fange ich auch schon während der Arbeit an. Wein heiß machen (oder wie ging das doch gleich?) und los! Deshalb gibt es lustige Rundmails und allgemein wird hier alles lustiger. Wo ist überhaupt der Kuchen?
Eigentlich wird ja nur auf Weihnachtsfeiern gebechert und da hab ich was wirklich witziges gefunden und es zeigt…man kann es NIE allen recht machen, und schon gar nicht zu Weihnachten!
so far…

Weihnachtsfeier im Betrieb

1. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß unsere Firmen- Weihnachtsfeier am 13.12. im Argentina-Steakhousestattfinden wird. Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend… Freuen Sie sich auf unseren Bürgermeister, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird! Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit. – Ihr Leiter der Personalabteilung

2. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere ausländischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewußt, daß Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort „Jahresendfeier“ nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum noch Weihnachtslieder geben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit. – Ihr Leiter der Personalabteilung

3. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen Alkoholiker, welcher einen „trockenen“ Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, daß dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird… Ferner teile ich Ihnen mit, daß der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Personalrats nicht gestattet sein wird: 20 EUR sei zuviel Geld. – Ihr Leiter der Personalforschung

7. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der „Weight-Watchers“ einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch. – Endlich zufrieden? – Ihr Leiter der Klappsmühle

9. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren. – Ihr Leiter der Personalvergewaltigung

10. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob’s Euch nun paßt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 13.12. möglichst weit entfernt vom „Todesgrill“, wie Ihr es nennt, sitzen zu können. Labt Euch an der Salatbar und freßt rohe Tomaten! Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch ätsch ätsch! Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert!!!!! – Der Idiot aus der dritten Etage.

13. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich kann sicher sagen, daß ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für unseren Personalleiter angeht. Bitte unterstützen Sie mich und schickenSie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Der Magistrat hat inzwischen die Absage unserer Feier am 13.12. beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit. – Ihr Interimsleiter der Personalabteilung

 

 

Ihr wisst heute überhaupt nicht, was für ein Tag heute ist.
Hahahaha. Mittwoch, ja, aber heute ist ein ganz besonderer Tag für manche Menschen.
Als ich in das Büro meiner Mitarbeiterin kam und auf den Bildschirm starrte…wusste ich schon, dass ich dort nicht mehr so heile davon komme.
Eigentlich brauchte ich nur ein Schreiben…aber naaaaaaaaaain…der Drucker meiner Frau Ypsilon-Zett bekam sich gar nicht wieder ein…und da wusste ich, da ich sie ja sozusagen auf frischer Tat ertappt hatte…sie wird darüber reden.
Liebe Freunde, Knut ist heute 1. Jahr alt geworden. Die Bilder sprangen quasi aus dem Drucker, bevor Frau Ypsilon-Zett mich ansah und sagte:
„Heute ist der Kleine 1. Jahr alt geworden.“
„Oh, Nachwuchs?Ist nicht wahr!“
„Nein…Knut!!“
„Wie wunderbar…“
„Ja, hier, da haben sie ihm eine Torte geschenkt und die isst er da.“
„Der ist aber ganz schön gelb geworden, sieht nicht so aus wie ein Eisbär..“
„DOCH! Die werden so!!!“
Da hab ich mein Schreiben genommen, hab ein Ok gemurmelt und bin rausgegangen. Was interessiert mich, ob Knut pupst oder Kuchen isst oder Geburtstag feiert wenn ich nicht dabei bin? Ohne mich wäre die Party eh scheiße.
Aber jetzt kommts:

knuddelknut.jpg

Entschuldigung???

Ich telefoniere den ganzen Tag mit Menschen, mit denen ich gar nicht telefonieren möchte. Aber danach fragt ja keiner.
Verdammt es gibt schon wieder Kuchen. Und diesmal weiß ich noch nicht einmal warum. Einfach so steht er da. Ich fange an Kuchen zu hassen. Ich trinke gerade wilde Orange.  Ich bin müde, mir is kalt, ich will keinen Kuchen, sondern nach Hause.
Schlecht gelaunt werde ich in mein Auto tapsen und auf der NS7 anfangen, wild zu YMCA- von den Village People mit den Armen zu fuchteln und zu singen.
Die Blicke der Autofahrer sind einfach nur göttlich. Anschließend habe ich so gute Laune, das mir auch Sturm, Schnee, Hagel oder sonstiges überhaupt nichts ausmacht. Außer ich würde in ein anderes Auto fahren natürlich.
Allgemein sind viele meiner Mitleidensgenossen hier bei der Arbeit sehr schlecht drauf. Seeeeeehr schlecht. Ich hab überlegt einen CD-Player mitzunehmen und ihnen auch YMCA vorzuspielen und dabei zu tanzen. Wäre lustig glaube ich. Fänden bestimmt alle, bis auf meinen Chef. Und das ist der Haken an der Sache. Also kann ich meine super-ultra-gute Laune beim Autofahren nur mit mir selbst teilen.
Auf einer Skala von 1-10 habe ich einen Selbstunterhaltungswert von 22.
Ich musste heute 4 Törchen meiner Adventskalender (ja PLURAL!) aufmachen.
Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar keinen, und schwupps hab ich drei. Bei dem einen muss man kleine Aufgaben lösen um die Törchen zu öffnen. Er ist noch zu. Ist auch egal… ich mag eh nicht so gerne die Schokolade aus Adventskalendern.

Achso, gestern habe ich Benni die Haare gefärbt und da der Handschuh ein Loch hatte (wem sollte das auch sonst passieren????) habe ich schwarze Flecken an der Hand. Sieht schon nicht ganz gesund aus.
Lieber Benni, solltest du das hier lesen, möchte ich heute abend wieder so ein Film gucken und Haare färben. Deine Britti (kann auch CD von Village People mitbringen)

Ich brauche Urlaub! Holt mich hier raus!

Meine Güte, ich erinnere mich noch an die schöne alte Zeit, in der man den Fernseher einschalten konnte und abgesehen von den damals schon zahlreich vertretenen Talkshows bei Krankheitsausfall chillig einen ganzen Serien-Nachmittag machen konnte.
Aber hallo??? Was läuft denn da? Mein innerer Abwehrmechanismus gegen das Lernen für meine am Montag bevorstehende BWL Klausur wurde von dem Fernsehprogramm komplett zunichte gemacht.
Nach einer Reportage über Pesto, bei der radikal Basilikum zerstampft wurde und ich mir anschließend überlegte mich bei „Mein neues Leben“ zu bewerben, habe ich mich doch zum Lernen entschieden.
Ich meine….wenn das heutige Fernsehprogramm die Menschen zum lernen bringt, immer her damit!!! Aber es würde ja auch nicht so viele Nonsense-Sendungen geben, wenn es niemand sehen würde. Also wo treiben sich diese Triebtäter rum??
Nachdem ich während des „Lernens“ eingeschlafen bin und von der noch sehr unkontrollierten Stimme meines Neffen (10 Mon.) friedvoll (hahahaha) geweckt wurde, habe ich beschlossen einfach nicht mehr krank zu sein, wo bleibt meine Ruhe??
Also gings weiter mit Immer wieder Jim und ab dafür.
Liebe Kinder, Schwänzen ist in eurer Zeit kein Zuckerschlecken mehr.

So far..

Wer zum Teufel klaut hier immer mein Wasser, was ich für meinen Cappuchino koche? Ich meine…ich arbeite in keinem Großraumbüro. Also muss der Kreis der Verdächtigen doch leicht einzugrenzen sein.
Fräulein Blasewetter höre ich die ganze Zeit telefonieren und lachen. Wieso lache ich nicht?  Frau Knuht läuft mit angestrengtem-zu Schlitzen geformte Augen-ich kenne keine Gnade- Blick durch die Gegend und murmelt Unverständliches Zeugs. Ähnlich einer dieser Katzenfrauen. Sie fragt, ob ich noch ein Stück Käsesahneeeeeeee möchte. Nein, verdammt! Sie war es bestimmt! Wie sie guckt, geht, grinst und riecht und überhaupt! Sie klaut immer mein Wasser!
Heute ist ein Tag, an dem ich einfach nichts gutes zustande bringe. In keinerlei Hinsicht. Meine Arbeit ist scheiße.
Zu Hause werde ich mein Ichredemitnichtsundniemandemmehr-Ding, was ich neu für mich persönlich entdeckt habe durchziehen und mal schauen, was dies so bringt. Eigentlich weiß ich selbst nicht, was das bringen soll. Aber wenn ich rede bringt es auch nichts, also könnte ich testen, ob es etwas bringt nichts zu reden, als zu reden und da wissen wir ja es bringt nichts.
Was ist eigentlich der Sinn des Lebens?

Ich bedrucke gerade Umschläge. Ich bedrucke gerne Umschläge. Mein Problem ist, dass ich sie verkehrt herum in den Drucker gelegt habe. Der neugierige Absender ist irgendwo da, wo er absolut nichts zu suchen hat und die kleinen roten Nikolausmützen baumeln einsam auf der anderen Seite in der Gegend rum.
Die Umschläge sind abgezählt.
Verdammt, verdammt, verdammt!
Also was tun? Ich könnte die Nikolausmützen auf weiße Umschläge per Hand malen. Würde nicht auffallen. Vielleicht. Würde aber erstens absolut beschissen aussehen und zweitens würde ich bei 300 Umschlägen den Nikolaus irgendwann hassen! Und das will ich nicht…ich mag ja Weihnachten. Das Wetter, die überfüllten Läden, den Wettkampf der herausragendsten Weihnachtsbeleuchtung, Geschenke kaufen und Frauen möchten ja nicht IRGENDEIN Geschenk kaufen. OHHHH NEIN! Es muss ganz genau zu der Person passen, am besten etwas, was man viel lieber selbst behalten will.
Benni und ich haben uns dieses Jahr dazu entschlossen die Geschenke an Heiligabend an der Tankstelle zu kaufen. Schönen Kaktus mit rosa Garnitur für Mutti. Herrlich!

Da ich offensichtlich absolut unfähig bin Umschläge zu bedrucken, werde ich das lernen, wozu ich von Anfang an bestimmt war:

zitronenfalter.jpg
Ich werde ein Zitronenfalter!

Mein erstes Blog also… Wahnsinn! *Benne pervers künstlich anlächel*

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, auf gar keinen Fall (!!!) während der Arbeitszeit zu bloggen.
Es ist nun 11:48 Uhr… entweder habe ich also sehr angenehme Arbeitszeiten oder ich versuche unter einem Haufen von dringenden Arbeitsaufträgen auf meinen Bildschirm die Buchstaben richtig zu entziffern…

Da Azubi im Deutschen als „Hintern für alles“ übersetzt wird…werde ich mich nun fügen müssen und Weihnachtsumschläge bedrucken. Mit Mützen von Nikoläusen.
Aber erst esse ich ein Stücke Käsesahneeeeeeeeeeee-Kuchen, den mit meine absolut freundliche Mitarbeiterin bereits mehrmals bedrohlich anbot. Ich hab Angst. Also Käsesahneeeeeee. Hm…
Wieso gibt es hier eigentlich immer Kuchen? Mit Kirschen mit Streusel, ohne Streusel, mit Obst, mit Gemüse, Sahne, aufgetaut, gekauft, selbstgebacken…ah ne doch nich…

so far…

…it feels so right to be here with you! Tschuldigung! Also geht es wieder einmal los: Ein weiteres Blog von und mit mir. Dieses Mal ist es ein ganz besonderes Blog. Was passiert eigentlich im Leben von zwei besten Freunden, die sich seit 14 Jahren kennen und jeden Tag etwas gemeinsam erleben.. dabei kommt dann natürlich schon mal der ein oder andere Wahnsinn vor, den wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten.
Die intimstes und privatesten Einblicke, die außergewöhnlichsten und wahnsinnigsten Geschichten von der Straße, aus Bus und Bahn oder aus dem Supermarkt gibt es hier zu lesen.

So kam es zum Beispiel zu Stande, dass wir eine unglaublich treffende Bezeichnung für uns gefunden haben. Auf der Rückfahrt von der Buchmesse Leipzig standen wir im ICE und haben uns unseren netten Mitreisenden vorgestellt.
„Hello, we are Benni and Britti: two peaces of crazy!“  Ja natürlich, übersetzt vollkommener Schwachsinn, …so wie wir!

round round

too crazy for you?

Willkommen in der wahnsinnigen Welt von Benni und Britti. Wir berichten aus unserem Leben: Ein Haufen voller Chaos und unglaublichen Ereignissen. We are two pieces of Crazy!